an der HfG, Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und am ZKM, Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
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Soft Cell-Collection; Foto: Steffen Jänicke
Soft Cell-Collection; Foto: Steffen Jänicke
Erstes Gel-Möbel weltweit (Stuhl, Hocker, Chaise Longue), 1999, ausgewählt für die Sammlung des Vitra Design Museum, Weil am Rhein.
Chaise Soft Zanotta, Italien, 2000; Foto: Steffen Jänicke
Chaise Soft Zanotta, Italien, 2000; Foto: Steffen Jänicke
Erstes industriell hergestelltes Möbel mit Gel, präsentiert 2000 in Milan. Gewonnene Designpreise:
Blueprint 100% Design Award 2001. London; Compasso `d Oro-selection 2001, Italien.
Ausgewählt 2002 für Collection Fonds National d´Art Contemporain, Frankreich. Sammlung Metropolitan Museum, New York.
Case, interlübke, Deutschland, 2002; Foto: interlübke
Case, interlübke, Deutschland, 2002; Foto: interlübke
Modulares Container-Trolley-System mit Aluminiumstruktur & matten Kunststoffwänden.
Case, interlübke, Detail; Foto: interlübke
Case, interlübke, Detail; Foto: interlübke
Case, interlübke, Detail; Foto: interlübke
Case, interlübke, Detail; Foto: interlübke
Loft Cube; Rendering von Studio Aisslinger
Loft Cube; Rendering von Studio Aisslinger
 
 Foto: Steffen Jänicke
Foto: Steffen Jänicke

Prof. Werner Aisslinger

Biografie

*1964
Studierte Design an der Hochschule der Künste Berlin

1989–1992
Freelancer bei Jasper Morrison und Ron Arad, London
und Studio de Lucchi in Milan

seit 1993
Gründung „studio aisslinger“ in Berlin, Entwicklung von Produkten, Designkonzepten und brand-Architektur

seit 1994
Gastdozent an der HdK Berlin und am Lahti Design Institut, Finnland
 
seit 1998
Professor für den Fachbereich Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe

Objekte in Museen und Design Sammlungen

Neue Sammlung, München
Sammlung Vitra Design Museum, Schweiz
Sammlung MoMA, New York
fonds national d´Art Contemporain, Frankreich
Sammlung Metropolitan Museum, New York

Preise

Design Plus-Award, Deutschland
Compasso `d Oro-selection, Italien
Bundespreis Produktdesign, Deutschland
Blueprint 100% Design Award, London
red dot award, Deutschland
Selection Centre Georges Pompidou, Frankreich

Ausstellungen

„aperto vetro“, Museo Correr, Venedig
„bewusst einfach“, Vitra Design Museum, Weil am Rhein
„milan in a van“, Victoria & Albert Museum, London
„the nineties refined“, Glasgow
„Living in motion“, Vitra Design Museum, Weil am Rhein
„Habiter la lumière“, French Cultural Center, Milan

Kooperation mit:

interlübke, Cappellini, stilwerk, Porro, Magis, zanotta, Daimler Chrysler, Jaguar, Bertelsmann, ZDF

 Stuhl, Cappellini, Italien, entworfen 1996 für Cappellini; Foto: Studio Aisslinger
Stuhl, Cappellini, Italien, entworfen 1996 für Cappellini; Foto: Studio Aisslinger

Pressetext gel-chairs:

Vor 3 Jahren überraschte der Berliner Designer Werner Aisslinger in Mailand die Designwelt mit einer Ausstellung der weltweit ersten Gel-Möbel der Serie „soft-cell“. Die soft cell-chairs, die sich mittlererweile in zahlreichen Ausstellungen und in der Sammlung des Vitra Design Museums wiederfinden, waren der Anfang einer rasanten technologischen Entwicklung mit dem transluzenten elastischen Material.

Das neueste Designkonzept des faszinierenden Werkstoffes setzte Werner Aisslinger mit der innovativsten italienischen Designcompany Cappellini um. Durch die transluzenten Flächen der Stühle scheint das organische Gittermuster wie bei Blättern eines Baumes durch, je nach Lichteinfall ändern sich Farben und die Erscheinung der Gelchairs. Die Gel-oberfläche ist matt und mit einer Textur beschichtet, die der menschlichen Haut nachempfunden ist.
Die Cappellini-Gel Kollektion, von der Phillip Starck sagt, „dass hier verstanden wurde, dass es nicht notwendig ist zu designen sondern mit einem ausgewogenen Minimum von Nodesign zu experimentieren, das nur dem Material dienen soll“ faszinierte die Designexperten und wird als Quantensprung in der Materialevolution im Design gesehen.

Schon einmal produzierte Werner Aisslinger zusammen mit Cappellini einen Meilenstein: der mit der Automobil-Zuliefererindustrie entwickelte „juli-chair“ von 1996 war der erste softe Kunststoff-Schalensessel und steht seit 1998 als erster deutscher Stuhlentwurf seit 1964 in der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art in New York.

Unter den ersten Design Fans der transluzenten High-tech-stühle war Brad Pitt, der sich gleich 30 Gel-chairs in eigens für ihn produzierten Farbtönen für sein Beachhaus in Santa Barbara bei Cappellini bestellte.

Technik

Die Stühle und Lounge-chairs der gel-chair-collection von Cappellini bestehen aus einem verchromten linearen Metalluntergestell auf das 2 boards aus einem technoGel-sandwich montiert werden.
Dieses Sandwich besteht aus einem mit Gel ummantelten tragenden Nylongitter - eine elastische transluzente Minimalstruktur mit überraschendem Sitzkomfort.

 loft cube; Rendering von Studio Aisslinger; Modulare Wohneinheit, die für begrenzte Zeit auf Flachdächern von Stadtgebäuden aufgestellt werden kann und zusätzlichen Wohnraum bietet. Transport erfolgt per Helikopter, Zeppelin oder Kran. Prototypprojekt.
loft cube; Rendering von Studio Aisslinger; Modulare Wohneinheit, die für begrenzte Zeit auf Flachdächern von Stadtgebäuden aufgestellt werden kann und zusätzlichen Wohnraum bietet. Transport erfolgt per Helikopter, Zeppelin oder Kran. Prototypprojekt.