Biografie
*1964
Studierte Design an der Hochschule der Künste Berlin
19891992
Freelancer bei Jasper Morrison und Ron Arad, London
und Studio de Lucchi in Milan
seit 1993
Gründung studio aisslinger in Berlin, Entwicklung von Produkten, Designkonzepten und brand-Architektur
seit 1994
Gastdozent an der HdK Berlin und am Lahti Design Institut, Finnland
seit 1998
Professor für den Fachbereich Produktdesign an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe
Objekte in Museen und Design Sammlungen
Neue Sammlung, München
Sammlung Vitra Design Museum, Schweiz
Sammlung MoMA, New York
fonds national d´Art Contemporain, Frankreich
Sammlung Metropolitan Museum, New York
Preise
Design Plus-Award, Deutschland
Compasso `d Oro-selection, Italien
Bundespreis Produktdesign, Deutschland
Blueprint 100% Design Award, London
red dot award, Deutschland
Selection Centre Georges Pompidou, Frankreich
Ausstellungen
aperto vetro, Museo Correr, Venedig
bewusst einfach, Vitra Design Museum, Weil am Rhein
milan in a van, Victoria & Albert Museum, London
the nineties refined, Glasgow
Living in motion, Vitra Design Museum, Weil am Rhein
Habiter la lumière, French Cultural Center, Milan
Kooperation mit:
interlübke, Cappellini, stilwerk, Porro, Magis, zanotta, Daimler Chrysler, Jaguar, Bertelsmann, ZDF
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| Stuhl, Cappellini, Italien, entworfen 1996 für Cappellini; Foto: Studio Aisslinger |
Pressetext gel-chairs:
Vor 3 Jahren überraschte der Berliner Designer Werner Aisslinger in Mailand die Designwelt mit einer Ausstellung der weltweit ersten Gel-Möbel der Serie soft-cell. Die soft cell-chairs, die sich mittlererweile in zahlreichen Ausstellungen und in der Sammlung des Vitra Design Museums wiederfinden, waren der Anfang einer rasanten technologischen Entwicklung mit dem transluzenten elastischen Material.
Das neueste Designkonzept des faszinierenden Werkstoffes setzte Werner Aisslinger mit der innovativsten italienischen Designcompany Cappellini um. Durch die transluzenten Flächen der Stühle scheint das organische Gittermuster wie bei Blättern eines Baumes durch, je nach Lichteinfall ändern sich Farben und die Erscheinung der Gelchairs. Die Gel-oberfläche ist matt und mit einer Textur beschichtet, die der menschlichen Haut nachempfunden ist.
Die Cappellini-Gel Kollektion, von der Phillip Starck sagt, dass hier verstanden wurde, dass es nicht notwendig ist zu designen sondern mit einem ausgewogenen Minimum von Nodesign zu experimentieren, das nur dem Material dienen soll faszinierte die Designexperten und wird als Quantensprung in der Materialevolution im Design gesehen.
Schon einmal produzierte Werner Aisslinger zusammen mit Cappellini einen Meilenstein: der mit der Automobil-Zuliefererindustrie entwickelte juli-chair von 1996 war der erste softe Kunststoff-Schalensessel und steht seit 1998 als erster deutscher Stuhlentwurf seit 1964 in der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art in New York.
Unter den ersten Design Fans der transluzenten High-tech-stühle war Brad Pitt, der sich gleich 30 Gel-chairs in eigens für ihn produzierten Farbtönen für sein Beachhaus in Santa Barbara bei Cappellini bestellte.
Technik
Die Stühle und Lounge-chairs der gel-chair-collection von Cappellini bestehen aus einem verchromten linearen Metalluntergestell auf das 2 boards aus einem technoGel-sandwich montiert werden.
Dieses Sandwich besteht aus einem mit Gel ummantelten tragenden Nylongitter - eine elastische transluzente Minimalstruktur mit überraschendem Sitzkomfort.
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| loft cube; Rendering von Studio Aisslinger; Modulare Wohneinheit, die für begrenzte Zeit auf Flachdächern von Stadtgebäuden aufgestellt werden kann und zusätzlichen Wohnraum bietet. Transport erfolgt per Helikopter, Zeppelin oder Kran. Prototypprojekt. |